BAND-Statements, Positionspapiere, Pressemitteilungen
Die BAND e.V. nimmt Stellung zu aktuellen Themen der Notfallmedizin. Sie finden hier unsere BAND-Statements, Positionspapiere und Pressemitteilungen in chronologischer Reihenfolge. Es geht darin um Themen der notärztlichen Aus- und Fortbildung, um die Zusammenarbeit der Berufsgruppen im Rettungsdienst, um gesundheitspolitische Entwicklungen sowie um medizinische Fachthemen. Besuchen Sie unsere Website und bleiben Sie über die Aktivitäten des Dachverbandes der Notarzt-Arbeitsgemeinschaften auf dem Laufenden!



Zählen ist nicht Bewerten: Warum die Sekundäranalyse von Koch et al. keinen Verzicht auf die Notarztkompetenz begründet (Okt. 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsVor dem Hintergrund der Kompetenzausweitung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern wird in letzter Zeit vermehrt darüber debattiert, welche Maßnahmen dem Rettungsfachpersonal zugeordnet werden können und welche Notärztinnen und Notärzten vorbehalten bleiben sollten. Hierbei wird die Sinnhaftigkeit eines Notarzteinsatzes oft allein an den vor Ort durchgeführten therapeutischen Maßnahmen bemessen. Die o.g. Veröffentlichung vom 6. Juli 2026 wird in diesem Zusammenhang wiederholt als Beleg angeführt. Wie in der nachfolgenden Analyse dargestellt, greift diese Betrachtung zu kurz.
Arbeitsgruppe „Strukturfragen“ erhält Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin 2026 der DGAI (Sept 2026)
/in Berufspolitik, Interna, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie Arbeitsgruppe „Strukturfragen“ der BAND erhält den Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin 2026 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI). Mit dem Preis wird der Einsatz der Arbeitsgruppe für die anästhesiologische Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit „Eintreffzeiten des Rettungsdienstes bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand – überlebensrelevante Unterschiede zwischen den Bundesländern in Deutschland“ gewürdigt. Im Rahmen des Jahreskongresses der DGAI vom 16.-18.09.2026 in Kassel nahm Dr. Ulf Harding den Preis, der mit 2.500 € dotiert ist, stellvertretend für die Autorengruppe entgegen. Neben Dr. Harding werden damit Prof. Dr. Matthias Fischer, PD Dr. Harald Genzwürker, PD Dr. Stephan Seewald, Dr. Peter Gretenkort und Dr. Florian Reifferscheid mit diesem renommierten Preis geehrt.
Rudolf Frey (1917-1981) war ein Pionier der Anästhesiologie und Notfallmedizin in Deutschland und Mitbegründer der DGAI im Jahr 1953. Er war der Erste, der sich in Deutschland im Fach Anästhesiologie habilitierte und der erste Professor für Anästhesiologie in Deutschland. Auf seine Initiative hin wurde Ende der 1960-er Jahre die Notarzt-gestützte prähospitale Unfallrettung entwickelt und wissenschaftlich begründet. Nach NAW-Pilotprojekten in Heidelberg und Köln wurde 1964 an seinem Institut in der Universitätsklinik Mainz der erste offizielle Notarztwagen in Dienst gestellt. Ebenfalls in Mainz wurde im Jahr 1968 unter Rudolf Freys Leitung ein wegweisendes, wissenschaftlich ausgewertetes Rettungshubschrauber-Projekt durchgeführt, bevor 1970 in München der erste deutsche Rettungshubschrauber in den Regelbetrieb ging.
Link zur Pressemitteilung der DGAI
Link zur Publikation auf der Website des Springer-Verlages (barrierefrei)
Link zu weiteren Publikationen der AG Strukturfragen
Besetzung der drei Sitze der maßgeblichen Fachverbände auf Bundesebene im Fachgremium medizinische Notfallrettung (Sept 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsIn der prähospitalen Notfallmedizin arbeiten Notfallsanitäterinnen, Notfallsanitäter, Notärztinnen und Notärzte regelmäßig eng, vertrauensvoll und zielorientiert zusammen. Auch in der Zusammenarbeit zwischen den Verbänden haben BAND e.V. und DBRD e.V. die regelmäßig stattfindenden Gespräche nun dazu genutzt, die vor sechs Jahren formulierte Position zu konstruktiver Zusammenarbeit noch einmal zu bestärken. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und einer Vielzahl sich verändernder gesetzlicher Rahmenbedingungen kommen weitere, spürbare Veränderungen auf alle zu, die an der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung beteiligt sind. Aktuelle Diskussionsprozesse werden gerade in den sozialen Medien nicht selten pointiert und emotional geführt. In diesem Zusammenhang halten BAND e.V. und DBRD e.V. an den Grundsätzen ihres 2020 veröffentlichten Positionspapiers fest.
Stellungnahme der Bundesvereinigung der Arbeits-gemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Notfallversorgung (Sept 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsWir bedanken uns für die Gelegenheit zur Stellungnahme zum vorliegenden Referentenentwurf der Verordnung für die Genehmigung und den Betrieb von Fahrzeugen (FGBV), mit der die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) neu gefasst werden soll. Als Vertreterin der Notärztinnen und Notärzte in Deutschland beschränken wir uns in unserer Stellungnahme auf zwei Regelungen, die für Notärztinnen und Notärzte sowie weitere Hilfeleistende aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz von unmittelbarer praktischer Bedeutung sind: die Neuregelung des mitzuführenden Erste-Hilfe-Materials in § 15 Absatz 4 FGBV-E sowie die neu eingeführte Synchronisierungspflicht für Warnleuchten für blaues Blinklicht in § 36 FGBV-E. Zu den übrigen Regelungen des Entwurfs nehmen wir an dieser Stelle nicht Stellung.
Hitze und Rettungsdienst – es braucht Vorbereitungen auf eine absehbare Belastung (Sept 2026)
/in Berufspolitik, Interna, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsBAND-Positionspapier
Zentrale Forderungen auf einen Blick:
Einleitung
Hitzeperioden gehören inzwischen auch in Deutschland zum rettungsdienstlichen Alltag. Extreme Hitze ist deutlich wahrscheinlicher geworden: Der Deutsche Wetterdienst zeigt am Beispiel der Hitzewelle im Juli 2025, wie stark der Klimawandel Hitzeereignisse in Deutschland bereits verändert hat. Vergleichbare Hitzewellen treten heute deutlich häufiger auf und erreichen höhere Temperaturen als unter früheren klimatischen Bedingungen [1]. Für den Rettungsdienst ist diese Entwicklung in zweifacher Hinsicht relevant: Mehr Menschen benötigen medizinische Hilfe, während gleichzeitig diejenigen unter erschwerten Bedingungen arbeiten, die diese Hilfe leisten sollen.
Dabei greift es zu kurz, nur an Hitzeerschöpfung und Hitzschlag zu denken. Hohe Temperaturen können vor allem bei älteren und vorerkrankten Menschen bestehende Erkrankungen verschlechtern. Kardiale oder pulmonale Dekompensationen, Stoffwechselentgleisungen und Dehydratation gehören deshalb ebenso zum klinischen Bild einer Hitzeperiode. Das aktuelle Konsensuspapier von DGIIN und DGINA unterscheidet folgerichtig zwischen unmittelbar hitzebedingten und hitzeassoziierten Erkrankungen [2]. Deutsche Krankenkassendaten mit 4,3 Millionen Versicherten und 1,48 Millionen Notfallhospitalisierungen zeigen ebenfalls, dass bestimmte Alters- und Diagnosegruppen unter Hitze ein erhöhtes Risiko für eine notfallmäßige Krankenhausaufnahme haben [3].
Wie relevant die Belastung im Sommer 2026 war, zeigen die aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts. Bis einschließlich Kalenderwoche 33 wurden rund 15.800 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland geschätzt. Bereits bis Kalenderwoche 26, während der ersten außergewöhnlich heißen Phase des Sommers, lag die geschätzte kumulative Zahl bei rund 5.100 Fällen. Etwa die Hälfte der erfassten Fälle betraf Menschen ab 85 Jahren. Diese Zahlen sind modellbasierte Schätzungen und keine dokumentierten Todesfälle mit der Diagnose Hitze. Die Schätzung für 2026 war zu diesem Zeitpunkt zudem noch nicht abgeschlossen [4].
Hitze kommt im Rettungsdienst an
Inzwischen liegen aus mehreren deutschen Regionen Daten vor, die denselben Zusammenhang zeigen: Steigen die Temperaturen, steigt auch das Einsatzaufkommen.
Für Bayern wurden Rettungsdienstdaten der Jahre 2018 bis 2020 mit meteorologischen Daten verknüpft. An Tagen mit mindestens 30 °C lag die Zahl der Rettungsdiensteinsätze 8,5 % höher. Der Effekt war auch an den beiden folgenden Tagen noch nachweisbar. Besonders deutlich nahm die Zahl kardiovaskulärer und metabolischer Notfälle zu [5].
Dass die Belastung nicht überall gleich ausfällt, zeigt eine zweite bayerische Untersuchung mit 302.353 Rettungsdiensteinsätzen in 25 Städten. Der gepoolte hitzeattributierbare Anteil lag bei 9,34 %. Städte mit einem höheren Anteil älterer oder pflegebedürftiger Menschen sowie von Menschen mit ischämischer Herzerkrankung waren stärker betroffen [6]. Für die Bedarfsplanung ist das ein wichtiger Befund. Nicht allein die Temperatur entscheidet über die zusätzliche Einsatzlast. Entscheidend ist auch, auf welche Bevölkerung sie trifft.
Aus Frankfurt liegen mittlerweile Daten über elf Sommer vor. Zwischen 2014 und 2024 wurden an Tagen mit mindestens 32 °C 6,2 % mehr Rettungsdiensteinsätze registriert. Ein Effekt zeigte sich bereits bei niedrigeren Temperaturen. Zwar nahm die zusätzliche Belastung im Verlauf der Jahre ab. Ob dies tatsächlich eine Anpassung der Bevölkerung widerspiegelt oder andere Faktoren eine Rolle spielen, lässt sich aus den Daten nicht sicher ableiten. Eine relevante Mehrbelastung an heißen Tagen bleibt bestehen [7].
Was diese Prozentwerte für einen Rettungsdienst konkret bedeuten können, wurde Ende Juni 2026 in Berlin sichtbar. Innerhalb von neun Tagen kam es zu rund 3.000 zusätzlichen Einsätzen. Das entsprach einem Anstieg von etwa 23 %, in einzelnen Bezirken sogar von mehr als 40 %. Die Belastung blieb noch mehrere Tage erhöht, nachdem die Temperaturen bereits zurückgegangen waren [8]. Die Berliner Ergebnisse liegen als wissenschaftlicher Projektbericht vor.
Auch aus Köln gibt es aktuelle Daten. Während einer elftägigen Extremhitzephase nahm nicht nur die Gesamtzahl der Rettungsdiensteinsätze zu. Auffällig waren insbesondere mehr präklinische Reanimationen und Todesfeststellungen [9].
International findet sich dasselbe Muster. Eine Metaanalyse von 20 Studien fand während Hitzewellen je nach verwendeter Temperaturschwelle rund 9-11% mehr präklinische Notfalleinsätze [10]. Eine frühere systematische Übersichtsarbeit mit 48 Studien zeigte zusätzlich eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je nach Intensität der Hitzewelle stieg das Risiko für Rettungsdiensteinsätze um 6%, 7% bzw. 18% [11]. Eine 2026 veröffentlichte Wiener Untersuchung mit 936.461 Einsätzen fand bei mindestens zwei aufeinanderfolgenden warmen Nächten ebenfalls einen deutlichen Anstieg des Einsatzaufkommens [12]. Die zitierten Studien kontrollieren in unterschiedlichem Ausmaß für saisonale Effekte wie erhöhte Freizeit- und Außenaktivität; ein vollständiger Ausschluss aller Störgrößen ist bei Beobachtungsdaten dieser Art methodisch nicht möglich.
Was daraus folgen muss
Für den Rettungsdienst ist Hitze damit kein unerwartetes Ereignis mehr. Wir wissen, wann hohe Temperaturen bevorstehen. Wir wissen zunehmend, welche Regionen und Bevölkerungsgruppen besonders gefährdet sind. Und wir können zumindest in einer Größenordnung abschätzen, welche zusätzliche Einsatzlast entstehen kann. Dieses Wissen sollte sich auch in der Planung wiederfinden.
Hitzewarnungen und Wetterprognosen gehören deshalb in die operative Lagebeurteilung. Rettungsdienstbereiche sollten für ausgeprägte Hitzeperioden festlegen, wann und wie zusätzliche Ressourcen aktiviert werden können. Diese Maßnahmen setzen zusätzliches Personal voraus, das angesichts des bestehenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst nicht kurzfristig verfügbar ist. Eskalationskonzepte müssen deshalb auch Priorisierung und Umverteilung vorhandener Ressourcen während Hitzeperioden regeln, nicht nur zusätzliche Mittel. Starre, bundesweit identische Temperaturschwellen greifen dabei wahrscheinlich zu kurz. Eine bayerische Analyse von 40 unterschiedlichen Hitzedefinitionen zeigte zwar für alle Definitionen eine Zunahme der Rettungsdiensteinsätze, aber unterschiedliche Effektstärken. Einfache temperaturbasierte Definitionen waren komplexeren Indizes nicht grundsätzlich unterlegen [17]. Regionale Einsatzdaten, Bevölkerungsstruktur und meteorologische Prognosen sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Die in den Rettungsmitteln und den Rucksäcken vorgehaltenen Arzneimittel können durch hohe Lagerungstemperaturen in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt sein. Es müssen daher technische Möglichkeiten entwickelt und finanziert werden, die eine Überwärmung der vorgehaltenen Medikamente in den Rettungsmitteln verhindern können. Die Temperaturen sollten überwacht werden.
Auch medizinisch besteht Handlungsbedarf. Hitzebedingte Erkrankungen müssen präklinisch sicher erkannt und behandelt werden können. Dazu gehören eine geeignete Messung der Körperkerntemperatur und bei Hitzschlag die Möglichkeit einer raschen und wirksamen Kühlung. Diese Aspekte sollten sich in Ausstattung, SOPs sowie in der Aus- und Fortbildung von Rettungsfachpersonal und Notärztinnen und Notärzten wiederfinden. [2,13]
Mindestens ebenso relevant ist der Blick auf die Einsatzkräfte selbst. Rettungsdienstliche Arbeit verbindet körperliche Belastung, hohe Außentemperaturen, direkte Sonneneinstrahlung und je nach Einsatz zusätzliche Schutzkleidung. Unter diesen Bedingungen steigen thermophysiologische Belastung und Flüssigkeitsverlust. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Einsatzpersonal zeigt, dass Kühlmaßnahmen Körperkerntemperatur, Herzfrequenz und Schweißverlust reduzieren und die Belastungstoleranz verbessern können. Die Übertragbarkeit einzelner Verfahren auf den regulären Rettungsdienst muss allerdings noch gezielt untersucht werden [14].
Hitzeschutz für Beschäftigte ist keine Komfortfrage. Die DGUV nennt für den Rettungsdienst ausdrücklich Gefährdungsbeurteilung, geeignete Schutzkleidung, geschützte oder beschattete Pausenbereiche und die Bereitstellung geeigneter Getränke als mögliche beziehungsweise erforderliche Maßnahmen [15]. Auch die seit 2025 geltende ASR A5.1 und die ergänzenden Empfehlungen des Ausschusses für Arbeitsstätten konkretisieren den Schutz von Beschäftigten im Freien vor klimatischen Belastungen [16]. Für Rettungsdienste bedeutet das: Temperierte Wachen und Fahrzeuge, verlässlich verfügbare Getränke, Möglichkeiten zur Kühlung und Regeneration sowie eine Dienst- und Pausenorganisation, die auch während mehrtägiger Hitzeperioden funktioniert, gehören in die Gefährdungsbeurteilung und Einsatzplanung.
Dafür brauchen wir bessere eigene Daten. Rettungsdienste verfügen über große Mengen an Routinedaten, nutzen sie aber bislang nur begrenzt, um hitzebedingte Belastungen vorherzusagen. Die Verknüpfung von Einsatzdaten mit Wetterprognosen könnte helfen, lokale Risikoprofile und sinnvolle Warnschwellen zu entwickeln. Perspektivisch sollte daraus nicht nur eine retrospektive Beschreibung entstehen, sondern eine belastbare Vorhersage des zu erwartenden Einsatzaufkommens.
Position der BAND e.V.
Die Datenlage ist über verschiedene Regionen und Länder hinweg konsistent. Deutsche und internationale Untersuchungen zeigen konsistent einen Anstieg der rettungsdienstlichen Inanspruchnahme. Die Größenordnung hängt von Region, Hitzedefinition und Intensität des Ereignisses ab. Bei Extremereignissen können Belastungsspitzen deutlich über den im Mittel beobachteten Zunahmen liegen. Gleichzeitig können die Auswirkungen über den eigentlichen Hitzetag hinausreichen.
Wir müssen davon ausgehen, dass solche Situationen häufiger werden. Darauf jedes Mal mit kurzfristiger Improvisation zu reagieren, reicht nicht aus. Einzellösungen einzelner Rettungsdienstträger führen zu einem uneinheitlichen Schutzniveau und lassen die Versorgung in genau den Regionen zurück, die strukturell am wenigsten Ressourcen für eigene Vorsorge haben. Die BAND e.V. spricht sich deshalb dafür aus, Hitze als festen Bestandteil der rettungsdienstlichen Bedarfs- und Einsatzplanung zu berücksichtigen. Dazu gehören regionale Eskalationskonzepte, eine geeignete Ausstattung zur Versorgung hitzebedingter Notfälle, die Nutzung meteorologischer Prognosen und eigener Einsatzdaten sowie verbindliche Maßnahmen zum Schutz des Personals. Der richtige Umgang mit hitzeassoziierten Krankheitsbildern muss in Aus- und Fortbildung der im Rettungsdienst Tätigen ebenso aufgenommen werden, wie die zu deren Behandlung erforderliche Ausrüstung der Rettungsmittel.
Der Rettungsdienst muss auch während längerer Hitzeperioden zuverlässig funktionieren. Dafür müssen wir die steigende Zahl hitzebedingter und hitzeassoziierter Notfälle ebenso berücksichtigen wie die Belastungsgrenzen der Menschen, die diese Patienten versorgen.
Berlin, 6. September 2026
Literatur
Über die BAND e.V.
Die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. ist die Dachorganisation der 12 deutschen Notarztarbeitsgemeinschaften. Satzungsgemäß wahrt sie die überregionalen Interessen aller Mitgliedsarbeitsgemeinschaften als deren einheitliche berufspolitische Vertretung in der Notfallmedizin, koordiniert die Aktivitäten der Mitgliedsarbeitsgemeinschaften, wirkt auf eine kontinuierliche Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung und eine bundesweit einheitliche Qualifikation der Notärzte hin und leistet die zentrale Öffentlichkeitsarbeit in der Notfallmedizin für alle Mitgliedsarbeitsgemeinschaften. Insgesamt vertritt sie so die Interessen der über 12.000 Notärztinnen und Notärzten, die Mitglieder in den Arbeitsgemeinschaften sind. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.band-online.de.
Die BAND e.V. ist als eingetragener Verein unter der Registernummer R000689 in das Lobbyregister des Deutschen Bundestages eingetragen.
Positionspapier als PDF
Stellungnahme zur Neuregelung für den Betrieb und die Genehmigung von Fahrzeugen (FGBV) (Sept 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsWir bedanken uns für die Gelegenheit zur Stellungnahme zum vorliegenden Referentenentwurf der Verordnung für die Genehmigung und den Betrieb von Fahrzeugen (FGBV), mit der die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) neu gefasst werden soll. Als Vertreterin der Notärztinnen und Notärzte in Deutschland beschränken wir uns in unserer Stellungnahme auf zwei Regelungen, die für Notärztinnen und Notärzte sowie weitere Hilfeleistende aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz von unmittelbarer praktischer Bedeutung sind: die Neuregelung des mitzuführenden Erste-Hilfe-Materials in § 15 Absatz 4 FGBV-E sowie die neu eingeführte Synchronisierungspflicht für Warnleuchten für blaues Blinklicht in § 36 FGBV-E. Zu den übrigen Regelungen des Entwurfs nehmen wir an dieser Stelle nicht Stellung.
Qualifizierung von Notärztinnen und Notärzten Intensivtransport (Juli 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e. V. begrüßt den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung ausdrücklich. Die Reform ist überfällig und folgt einer realistischen Problembeschreibung. Entscheidend wird jedoch sein, die medizinische Qualität der Notfallversorgung konsequent zu sichern und bewährte Strukturen nicht zu gefährden.
„MITEINANDER SPRECHEN STATT ÜBEREINANDER REDEN 2.0“ (Juli 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsIn der prähospitalen Notfallmedizin arbeiten Notfallsanitäterinnen, Notfallsanitäter, Notärztinnen und Notärzte regelmäßig eng, vertrauensvoll und zielorientiert zusammen. Auch in der Zusammenarbeit zwischen den Verbänden haben BAND e.V. und DBRD e.V. die regelmäßig stattfindenden Gespräche nun dazu genutzt, die vor sechs Jahren formulierte Position zu konstruktiver Zusammenarbeit noch einmal zu bestärken. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und einer Vielzahl sich verändernder gesetzlicher Rahmenbedingungen kommen weitere, spürbare Veränderungen auf alle zu, die an der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung beteiligt sind. Aktuelle Diskussionsprozesse werden gerade in den sozialen Medien nicht selten pointiert und emotional geführt. In diesem Zusammenhang halten BAND e.V. und DBRD e.V. an den Grundsätzen ihres 2020 veröffentlichten Positionspapiers fest.
Verbändeanhörung: Referentenentwurf für eine Verordnung zur Neufassung der BtMVV (Juli 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. begrüßt den Referentenentwurf zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV). Dies gilt sowohl für die vorgesehenen Maßnahmen zur weiteren Digitalisierung als auch für die in § 17 Absatz 2 vorgese-hene Neuregelung, wonach die Nachweisführung künftig nicht allein durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt, sondern auch durch Notfalls-anitäterinnen und Notfallsanitäter erfolgen kann. Diese Ausweitung der Dokumentationsmöglichkeiten sollte im Bereich des Rettungsdienstes dergestalt aus-geweitet werden, dass der verantwortliche Arzt oder die verantwortliche Ärztin für den Betäubungsmittelbestand auch die monatlichen Bestandskontrollen auf den Rettungswachen in seinem oder ihrem Verantwortungsbereich an einen Arzt bzw. eine Ärztin oder einen Notfallsanitäter bzw. eine Notfallsanitäterin delegieren kann. Die Regelungen zum Umgang mit aufgezogenen Restmengen von Betäubungsmitteln sollten dahingehend konkretisiert und vereinfacht wer-den, dass der wirksame Verwurf einer Restmenge innerhalb des Notfallprotokolls ausreichend dokumentiert werden kann.
Gemeinsamer Kommentar der BAND, der DGINA und der DGU zum BÄK-Curriculum „Notarzt/Notärztin in der Luftrettung“ (Juli 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie BÄK hat in den letzten Monaten mit der Erarbeitung der Curricula für den Leitende Notärztinnen und Notärzte und Ärztliche Leitungen Rettungsdienst bestehende Lehrpläne überarbeitet und an aktuelle Anforderungen angepasst. Mit dem nun vorliegenden Curriculum für den Einsatz in der Luftrettung beschreibt sie ein völlig neues Themenfeld in einem Bereich der außerklinischen Notfallmedizin. Das Curriculum unterstützt die schon vorher seitens der Träger und Betreiber der Luftrettung umgesetzten sehr hohen Anforderungen an Qualifikation und Kompetenzerhalt. Die Luftrettung kommt im Vergleich zum bodengebundenen Notarztdienst überproportional bei der Erstversorgung kritisch kranker Patienten, insbesondere Schwerverletzter, zum Einsatz, was die Motivation der drei Verbände zum Kommentar zusätzlich begründet. Es soll daher im Folgenden auf Änderungsbedarf und Anregungen zur Ausgestaltung eingegangen und konstruktive Lösungsvorschläge angeboten werden.
Rettungsdienst in Gefahr – Gemeinsame Stellungnahme der notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände (Juni 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie Reform der Notfallversorgung ist notwendig – aber ohne Finanzierungsgrundlage nicht umsetzbar
Die unterzeichnenden Fachgesellschaften und Berufsverbände unterstützen ausdrücklich die Zielrichtung der geplanten Reform der Notfallversorgung. Die Neustrukturierung der Patientensteuerung, die stärkere Verzahnung von Rettungsdienst, Leitstellen und ambulanter Versorgung sowie die Maßnahmen zur Vermeidung unnötiger Kliniktransporte sind wichtige und überfällige Schritte.
BAND begrüßt Reform der Notfallversorgung – warnt vor Schwächung bewährter Strukturen (Mai 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e. V. begrüßt den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung ausdrücklich. Die Reform ist überfällig und folgt einer realistischen Problembeschreibung. Entscheidend wird jedoch sein, die medizinische Qualität der Notfallversorgung konsequent zu sichern und bewährte Strukturen nicht zu gefährden.
Gemeinsames Positionspapier zur Rettungsdienstreform (Mrz 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsDGINA und BAND schließen Kooperationsvereinbarung (Feb 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsBAND-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches (Jan 2026)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsStellungnahme der unterzeichnenden Fach- und Berufsverbände zur Reform der Notfallversorgung (Dez 2025)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsStellungnahme zum Referentenentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung (Dez 2025)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsNeue Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) zur Reanimation (Nov 2025)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsVorstand der BAND gewählt (Sep 2025)
/in Berufspolitik, Interna, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsEintreffzeiten bei außerklinischem Herz-Kreislaufstillstand (Sep 2025)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsNotärztinnen und Notärzte in Deutschland müssen für die Versorgung von Akut-Erkrankten oder Schwerverletzten noch besser ausgebildet werden. Das fordert die „Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands“ (BAND). Sie vertritt mehr als 12.000 Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner in ganz Deutschland, die tagtäglich mit Notarztwagen und Rettungshubschraubern im Einsatz sind. Außerdem berät die BAND einflussreiche Gremien auf allen Ebenen zur Weiterentwicklung des Notarztwesens.
Bündnis Pro Rettungsdienst fordert konsequente Umsetzung der Notfall- und Rettungsdienstreform (Sep 2025)
/in Berufspolitik, Pressemeldung, Startseite, Statements, Statements & NewsNotärztinnen und Notärzte in Deutschland müssen für die Versorgung von Akut-Erkrankten oder Schwerverletzten noch besser ausgebildet werden. Das fordert die „Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands“ (BAND). Sie vertritt mehr als 12.000 Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner in ganz Deutschland, die tagtäglich mit Notarztwagen und Rettungshubschraubern im Einsatz sind. Außerdem berät die BAND einflussreiche Gremien auf allen Ebenen zur Weiterentwicklung des Notarztwesens.
Notärzte intensiver auf Einsätze vorbereiten (Mai 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsNotärztinnen und Notärzte in Deutschland müssen für die Versorgung von Akut-Erkrankten oder Schwerverletzten noch besser ausgebildet werden. Das fordert die „Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands“ (BAND). Sie vertritt mehr als 12.000 Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner in ganz Deutschland, die tagtäglich mit Notarztwagen und Rettungshubschraubern im Einsatz sind. Außerdem berät die BAND einflussreiche Gremien auf allen Ebenen zur Weiterentwicklung des Notarztwesens.
Rettungsdienst und Notaufnahmen für die Zukunft stärken (Mai 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND), der Bundesverband der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst e.V. (BV-ÄLRD, der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD), die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- umd Akutmedizin e.V. (DGINA) und der Fachverband Leitstellen e.V. wenden sich mit dringenden Problemen und Lösungsvorschlägen in einer gemeinsamen Erklärung an die zukünftige Bundsregierung. Darin werden zügig wichtige Weichenstellungen in der Notfallmedizin angemahnt, auf der Basis des am Ende der vergangenen Legislaturperiode erzielten, von den unterzeichnenden Verbänden und wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie von den Gesundheitspolitikern parteiübergreifend konsentierten Entwurfs einer Notfallreform.
BAND-Statement zur notärztlichen Qualifizierung (März 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsGemeinsame Kommentierung von BAND, BV-ÄLRD und FVLST zum aktuellen Notarztindikationskatalog (NAIK) der Bundesärztekammer (BÄK) zur Nutzung in der Leitstelle aus Anwendungssicht (Februar 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & News„Die Rolle der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst stärken und damit Qualität und Patientensicherheit stützen.“ BAND-Stellungnahme zum Stellungnahme zum Entwurf des BÄK-Curriculums „Ärztlicher Leiter/Ärztliche Leiterin Rettungsdienst“ (Februar 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & News„Bundeseinheitliche Hilfsfrist ist für die Rettungsdienstplanung relevant.“ BAND-Statement zur Hilfsfrist (Januar 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & News„Notarzttätigkeit rechtlich klar einordnen!“ BAND-Kommentar zur rechtlichen Einordnung des Einsatzes von Ärztinnen und Ärzten im Notarztdienst (Januar 2025)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsBAND-Statement zur einheitlichen Verwendung von strukturierten Übergabekonzepten in Rettungsdienst und Klinik (November 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsStellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung (November 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND e.V.) begrüßt die allgemeine Zielsetzung der Entlastung von Notaufnahmen und Rettungsdiensten durch eine sektorenübergreifende, bessere Vernetzung und Abstimmung der Bereiche vertragsärztlicher Notdienst, Notaufnahmen der Krankenhäuser und Rettungsdienste.
BAND-Statement zum Entwurf für ein BÄK-Curriculum „Leitender Notarzt/Leitende Notärztin“ (September 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsStellungnahme zum Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters (Juli 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsStellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung zur Reform der Notfallversorgung (Juni 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND e.V.) begrüßt die allgemeine Zielsetzung der Entlastung von Notaufnahmen und Rettungsdiensten durch eine sektorenübergreifende, bessere Vernetzung und Abstimmung der Bereiche vertragsärztlicher Notdienst, Notaufnahmen der Krankenhäuser und Rettungsdienste.
Impulse der BAND zur Verbesserung des Notarztwesens (Mai 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsAnlässlich des am 4. April durch die AG Akut- und Notfallmedizin der Bundesärztekammer vorgelegte Konzeptpapier „Zukünftige Ausgestaltung einer patientengerechten sektorenübergreifenden akut- und notfallmedizinischen Versorgung aus ärztlicher Perspektive“ erlauben wir uns seitens der BAND den Delegierten für den Deutschen Ärztetag 2024 einige Gedanken mitzugeben.
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungsstrukturen (April 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie von der Regierungskommission erarbeiteten und im letzten Jahr veröffentlichten Vorschläge zur Reform des Rettungsdienstes in Deutschland sieht das Bündnis Pro Rettungsdienst insgesamt als richtungsweisend an.
„Bündnis“ zur Akademisierung von Notfallsanitätern (April 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie von der Regierungskommission erarbeiteten und im letzten Jahr veröffentlichten Vorschläge zur Reform des Rettungsdienstes in Deutschland sieht das Bündnis Pro Rettungsdienst insgesamt als richtungsweisend an.
Reform der Notfallversorgung (Januar 2024)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsBAND-Statement anlässlich der Anhörung zur Notfallversorgung vor dem Ausschuss für
Gesundheit des Deutschen Bundestages am 17. Januar 2024
(Bundestags-Drucksachen: 20/7194; 20/5364; 20/8871)
Einführung einer bundesweiten Fortbildungspflicht für Notärztinnen und Notärzte (November 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsBereits im April 2022 hat sich die BAND für die Einführung einer bundesweiten Fortbildungspflicht für Notärztinnen und Notärzte ausgesprochen. Dies halten wir für geboten, da die prähospitale Notfallmedizin einerseits ein breites Feld abdeckt, in dem die Kolleginnen und Kollegen unter sehr anspruchsvollen Bedingungen ärztlich auf sich allein gestellt handeln müssen und andererseits derjenige Bereich der Medizin als Ganzes ist, in dem die ärztliche Mitwirkung so sehr in Frage gestellt wird, wie in keinem anderen.
AGNNW-Stellungnahme zu den Empfehlungen der Regierungskommission „Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung“ (November 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsRegierungskommission schlägt vor, Notärzte durch Paramedics zu ersetzen
Die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW e.V.) fühlt sich aufgefordert, zur Empfehlung der Regierungskommission „Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung“ Stellung zu nehmen. Darin wird neben anderen, von uns positiv geschätzten Maßnahmen zu einer weitgehenden Substitution der Notärzte im Rettungsdienst durch Absolventen eines Bachelor-Studienganges (Paramedics) geraten.
BAND-Statement zu den Vorschlägen der Regierungskommission zur „Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung“. (Oktober 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsBAND-Statement zu den Vorschlägen der Regierungskommission für eine moderne und
bedarfsgerechte Krankenhausversorgung zur „Reform der
Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung“
vom 7. September 2023
50 Jahre Notrufnummern 110 und 112 (September 2023)
/in Berufspolitik, Statements, Statements & NewsSeit dem 20.09.1973 gibt es sie bundesweit: die Notrufnummern 110 für Polizei und 112 für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz.
Pressemitteilung: Das Bündnis Pro Rettungsdienst begrüßt die Empfehlungen der Regierungskommission zur Reform des Rettungsdienstes ausdrücklich. (September 2023)
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & News„Die Probleme des Rettungsdienstes sind vielfältig und betreffen alle Sektoren der Gesundheitsversorgung“, so lautet die Analyse des Bündnisses Pro Rettungsdienst in einer der letzten Pressemitteilungen. „Es braucht einen Gesetzgeber, der endlich entschlossen handelt, sonst ist die Katastrophe und der Zusammenbruch der Notfallversorgung nicht mehr aufzuhalten.“
Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung (September 2023)
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & NewsAm 7. September ist die mit Spannung erwartete nächste Stellungnahme der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vorgestellt worden.
Wir haben diesen Bericht auf unserer Homepage verlinkt.
Wir werden uns intensiv damit auseinandersetzen – auch wegen der fundamentalen Vorschläge des Kommissionsberichtes.
Pressemitteilung der BAND e.V.: Der Rettungs- und Notarztdienst muss gemeinsam mit der Notfallversorgung reformiert werden (September 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsIm Kontext einer dringend gebotenen Reform der Notfallversorgung ist es essenziell, einen ganzheitlichen Ansatz unter Einbeziehung der Krankenhausversorgung, der ambulanten kassenärztlichen und der Versorgung im Rettungs- und Notarztdienst zu verfolgen. Die Notfallversorgung umfasst alle drei Bereiche und ist nicht isoliert in jedem einzelnen regelbar. Anderenfalls droht das, ohnehin schon zu knapp gewordene Tischtuch bei alleiniger Neuordnung des einen in anderen Bereichen wieder hochzurutschen.
BAND-Statement zur geplanten Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (Juli 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Einführung von Möglichkeiten zu einer telenotfallmedizinischen Unterstützung des
Rettungsdienstes durch sogenannte Telenotärzte (TNA) ist in einigen Bundesländern bereits weit
fortgeschritten, in anderen ist die Einführung bereits beschlossen. Es ist zu erwarten, dass in den
nächsten Jahren eine bundesweite Ausweitung der Telenotfallmedizin erfolgen wird. Aus Sicht der
BAND ist diese Entwicklung richtig und zu begrüßen, sofern dabei gewisse Rahmenbedingungen
erfüllt sind.
BAND-Statement zur Digitalisierung in der Notfallmedizin (Mai 2023)
/in Statements, Statements & NewsDie BAND e.V. begrüßt den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums, die elektronische Patientenakte verpflichtend zu nutzen. Gerade in Notfallsituationen, bei denen Patient:innen nicht selbst in der Lage sind, über ihre Vorerkrankungen und Medikation Auskünfte zu geben, kann ein schneller Informationsgewinn für Notärzt:innen und Rettungsfachpersonal Leben retten.
Pressemitteilung: Bündnis Pro Rettungsdienst warnt vor Trennung der Reformen (Mai 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Auswirkungen der Krankenhausstrukturreform auf den Rettungsdienst sind bislang nicht berücksichtigt worden, dies kann zur weiteren Überlastung des Systems führen. Daher fordert das Bündnis Pro Rettungsdienst, die notwendigen Reformen aufeinander abgestimmt anzugehen und die gegenseitigen Auswirkungen zu betrachten. Die Krankenhausstrukturreform muss wie geplant mit der Reform der Notfallversorgung einhergehen. Die Bundesländer haben sich jedoch auf der Amtschefkonferenz dagegen ausgesprochen, die Krankenhausstrukturreform und die Reform der Notfallversorgung zusammen zu bearbeiten.
Telenotfallmedizin als wichtiger Baustein für die Zukunft der prähospitalen Notfallmedizin (April 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Einführung von Möglichkeiten zu einer telenotfallmedizinischen Unterstützung des
Rettungsdienstes durch sogenannte Telenotärzte (TNA) ist in einigen Bundesländern bereits weit
fortgeschritten, in anderen ist die Einführung bereits beschlossen. Es ist zu erwarten, dass in den
nächsten Jahren eine bundesweite Ausweitung der Telenotfallmedizin erfolgen wird. Aus Sicht der
BAND ist diese Entwicklung richtig und zu begrüßen, sofern dabei gewisse Rahmenbedingungen
erfüllt sind.
Stellungnahme der BAND zur Reform der Notfallversorgung (März 2023)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsDie Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung hat in ihrer vierten Stellungnahme eine Empfehlung zur Reform der Notfall- und Akutversorgung in Deutschland – Integrierte Notfallzentren und Integrierte Leitstellen erausgegeben.
Notvertretungsrecht für Ehegatten – neuer § 1358 BGB ab Januar 2023 ist auch für Notärzte relevant (Dezember 2022)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsIn der rettungsdienstlichen Fachöffentlichkeit weitgehend unbekannt ist bisher die gesetzliche Neuregelung zum Ehegatten-Notvertretungsrecht, die vom Bundesrat bereits 2016 in ein Gesetzgebungsverfahren eingebracht wurde und die nun als neuer § 1358 BGB am 01.01.2023 Rechtsgültigkeit erlangt. Die Intention besteht darin, eine „gesetzliche Annahme der Bevollmächtigung für den Bereich der Gesundheitssorge“ zwischen Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern zu schaffen für den Fall, „dass der vertretene Ehegatte oder Lebenspartner weder im Rahmen einer ausdrücklichen Vorsorgevollmacht etwas anderes bestimmt noch einen entgegenstehenden Willen geäußert hat. Der Ehegatte oder Lebenspartner soll hierbei denselben Bindungen unterliegen wie ein (ausdrücklich) Vorsorgebevollmächtigter“ [1]. Im Gegensatz zu verbreiteten Annahmen hatte ein Ehegatte ohne Bevollmächtigung bisher kein Vertretungsrecht.
Pressemitteilung BÜNDNIS PRO RETTUNGSDIENST (Dezember 2022)
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & NewsJeden Tag sind den Medien Schlagzeilen zur aktuellen Situation des Rettungsdienstes zu entnehmen. Neben der drohenden weiteren Überlastung, stehen Rettungs- und Notarztdienst in naher Zukunft vor großen Herausforderungen. Damit für den anstehenden Reformbedarf ein gemeinsamer Ansprechpartner für Politik und Verwaltung zur Verfügung steht und den handelnden im Rettungsdienst eine Stimme geben kann, hat sich die BAND an der Gründung des BÜNDNIS PRO RETTUNGSDIENST beteiligt. Auch wenn die beteiligten Gremien naturgemäß in Detailfragen differente Ziele vertreten, verfolgen sie gemeinsam in der Sache das gleiche Ziel: den Rettungs- und Notarztdienst zukunftsfähig machen und die Beteiligung der Handelnden an den erforderlichen Reformen sicherzustellen
BAND-Statement im Rahmen des öffentlichen Anhörungsverfahrens zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & NewsDie BAND e.V. bedankt sich für die Möglichkeit, in der o.g. Angelegenheit angehört zu werden und beteiligt sich mit dem folgenden Beitrag an der Anhörung.
1. Halten sie es für fachlich begründet und notwendig, dass als Transportführende der in der Notfallrettung eingesetzten Rettungstransportwagen künftig ausschließlich Beschäftigte mit dem Berufsbild „Notfallsanitäter“ eingesetzt werden, um eine landesweite Qualitätssteigerung und ein einheitliches Versorgungsniveau zu erreichen?
Mit Blick auf die im Notfallsanitätergesetz genannten, auch heilkundlichen Maßnahmen, die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (NotSan) erlernen und beherrschen sollen, halten wir es für fachlich begründet und notwendig, dass…
Gesetz zur Änderung des Thüringer Rettungsdienstgesetzes
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & NewsDie BAND e.V. bedankt sich für die Möglichkeit, in der o.g. Angelegenheit angehört zu werden und beteiligt sich mit dem folgenden Beitrag an der Anhörung.
1. Halten sie es für fachlich begründet und notwendig, dass als Transportführende der in der Notfallrettung eingesetzten Rettungstransportwagen künftig ausschließlich Beschäftigte mit dem Berufsbild „Notfallsanitäter“ eingesetzt werden, um eine landesweite Qualitätssteigerung und ein einheitliches Versorgungsniveau zu erreichen?
Mit Blick auf die im Notfallsanitätergesetz genannten, auch heilkundlichen Maßnahmen, die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (NotSan) erlernen und beherrschen sollen, halten wir es für fachlich begründet und notwendig, dass…
Wissenschaftliche Evaluation zum Einsatz von Blutprodukten im Rettungsdienst – die BAND e.V. richtet Register für prähospitale Hämotherapie ein
/in Startseite, Statements, Statements & NewsBei schwerer Blutung – unabhängig davon ob diese traumatisch oder nicht-traumatisch bedingt ist – ist die Gabe von Blutprodukten innerklinisch die Standardtherapie, um Notfallpatientinnen und -patienten zu stabilisieren und eine definitive Behandlung zu ermöglichen. Immer mehr Rettungsdienste beginnen daher auch in Deutschland damit, Blutprodukte bereits für die prähospitale Hämotherapie vorzuhalten und einzusetzen. Bei den hierfür eingesetzten Blutprodukten handelt es sich um Erythrozytenkonzentrate, Plasma- und Gerinnungspräparate.
Anhörung zum Neuerlass der Anforderungen an die geometrische Sichtbarkeit zu § 52 Absatz 3 und 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): Warnleuchten für blaues und für gelbes Blinklicht – „horizontale und vertikale (geometrische) Sichtbarkeit“
/in Startseite, Statements, Statements & NewsAnhörung zum Neuerlass der Anforderungen an die geometrische Sichtbarkeit zu § 52 Absatz 3 und 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): Warnleuchten für blaues und für gelbes Blinklicht – „horizontale und vertikale (geometrische) Sichtbarkeit“
Die BAND e.V. bedankt sich für die Möglichkeit, in der o.g. Angelegenheit angehört zu werden und beteiligt sich mit dem folgenden Beitrag an der Anhörung.
Mitarbeitende im Notarzt- und Rettungsdienst sowie in den Feuerwehren und anderen Organisationen der Gefahrenabwehr sind zur Ausübung ihrer Aufgaben im Interesse schutz- oder hilfsbedürftiger Dritter regelhaft auch in Situationen tätig, in denen sie selbst Gefahren wie bspw. durch den fließenden Verkehr auf Straßen und Autobahnen ausgesetzt sind. Diese Gefahren beginnen bereits auf der Anfahrt zum Notfallort. Dabei kann der Einsatz von blauen und gelben Blinklichtern einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung der Sondersignalfahrten bzw. der Einsatzstellen und damit auch der Einsatzkräfte leisten und so deren Sicherheit erhöhen.
Rettungsdienstliches Fachpersonal auf den Notarzteinsatzfahrzeugen (Juli 2022)
/in Berufspolitik, Startseite, Statements, Statements & News, Strukturen im RettungsdienstAls für den Rettungsdienst und die Notärzte in Deutschland zuständige Berufsfachverbände haben wir in den letzten Tagen mit großer Sorge Presseberichte aus Berlin zur Kenntnis genommen, in
denen erstmals in der Gesundheitsversorgung in Deutschland eine Absenkung des Qualifikationsniveaus für das rettungsdienstliche Fachpersonal auf den Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) der Berliner Feuerwehr von derzeit Notfallsanitäter (3-jährige Berufsausbildung) zu Rettungssanitäter (3-monatiger Lehrgang) gefordert wird.
Stellungnahme zum Pflegebonus und dessen Steuerbefreiung (Mai 2022)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsKontinuierliche notfallmedizinische Fortbildungen für Notärztinnen und Notärzte (Apr 2022)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsRettungsdienstabdeckung in ganz Thüringen sicherstellen (Jan 2022)
/in Startseite, Statements, Statements & NewsNeue Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der CO-Vergiftung (Nov 2021)
/in Startseite, StatementsNach mehrjähriger intensiver Arbeit unter Federführung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) und unter Mitarbeit zahlreicher Fachgesellschaften und Verbände, darunter auch der BAND e.V., hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxid-Vergiftung veröffentlicht.
Anwendung von BtMG-gelisteten Opiaten und Opioiden durch Notfallsanitäter/-innen (Okt 2021)
/in StatementsDie adäquate Linderung von Schmerzen ist eine wichtige Maßnahme der prähospitalen Notfallmedizin. Eine unzureichende Behandlung kann sowohl für Patienten und Patientinnen als auch für Behandelnde unbefriedigend und emotional belastend sein. Da hochpotente Analgetika weitgehend dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterliegen, stehen Notfallsanitäter/-innen im Wege der Vorabdelegation vielfach nur weniger wirksame Präparate zur Verfügung. Das BtMG stellt für eine zielgerichtete Bereitstellung von Opiaten und Opioiden zur Applikation durch Notfallsanitäter/-innen eine erhebliche Hürde dar, da für eine rechtssichere Vorabdelegation hohe Auflagen erfüllt werden müssen. Die BAND fordert eine Überarbeitung des BtMG zur Erzielung eines analgetischen Gesamtkonzeptes, so dass Notfallpatienten und -patientinnen nicht unter erheblichen Schmerzzuständen leiden müssen, wenn diese sicher behandelbar sind.
Die BAND unterstützt die Durchführung heilkundlicher Maßnahmen durch Notfallsanitäter/innen im Rahmen des NotSanG (Apr 2021)
/in StatementsAnfang März 2021 trat eine Änderung des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) in Kraft. Das Ziel dieser Änderung ist die Schaffung einer rechtssicheren Arbeitsgrundlage für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Zusammenhang mit eigenverantwortlichen Entscheidungen zum Einsatz heilkundlicher Maßnahmen in besonderen Situationen. Die BAND nimmt Stellung und fordert konkrete administrative Schritte, um das Gesetz erfolgreich umzusetzen.
Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes (Dez 2020)
/in Startseite, StatementsDie BAND e.V. begrüßt den Referentenentwurf und hält ihn für grundsätzlich geeignet, die Rechtssicherheit für die behandelnden Notfallsanitäterinnen und -sanitäter wie auch die Sicherheit der Notfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.
Geplante Änderung des Notfallsanitätergesetzes: Aktueller Stand, kurz und knapp übersetzt
/in Startseite, StatementsEine Änderung des Notfallsanitätergesetzes mit dem Ziel einer Verbesserung der Rechtssicherheit bei der Übernahme heilkundlicher Maßnahmen wurde erstmals vor einem Jahr vom Bundesrat initiiert. Ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit passierte nach Anhörung der Verbände und einigen Änderungen inzwischen das Bundeskabinett und liegt nun dem Bundesrat zur kurzfristigen Entscheidung vor.
Reformvorschlag des BMG zum Notfallsanitätergesetz: Eine kommentierte Synopsis zu den Reaktionen der Verbände
/in StatementsDas Interesse ist groß. Alle beteiligten Verbände haben Stellungnahmen abgegeben zum neuerlichen Reformvorschlag für das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) 1 aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vom 31.07.2020, der als Artikel 12 in den Referentenentwurf zu einer Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin eingearbeitet wurde.
Miteinander sprechen statt übereinander reden
/in StatementsIn einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels kommen spürbare Veränderungen auf alle zu, die an der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung beteiligt sind. Eine wesentliche Änderung im Rettungsdienst ist die Einführung einer dreijährigen Berufsausbildung zum Notfallsanitäter.
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung (Jan 2020)
/in StatementsGrundsätzlich begrüßen wir die mit dem Gesetzentwurf angestrebte sektorenübergreifende Verzahnung der Notfallversorgung, jedoch sehen wir aus rettungsdienstlicher Sicht Nachbesserungsbedarf.
Stellungnahme zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes (Nov 2019)
/in StatementsFür Notfallsanitäter kann sich nach derzeitiger Rechtslage in einer Einsatzsituation ein haftungs- und strafrechtlich relevantes Dilemma ergeben, indem sie
entweder heilkundliche Maßnahmen ungerechtfertigt durchführen (Verstoß gegen den Heilkundevorbehalt) oder
erlernte heilkundliche Maßnahmen nicht anwenden (Begehen durch Unterlassen in einer Garantenposition).
BAND-Statement zur intranasalen Medikamentenapplikation in der prähospitalen Notfallmedizin
/in StatementsDer Indikationskatalog für den Notarzteinsatz dient als Handlungsempfehlung für Disponenten in Notdienstzentralen und Rettungsleitstellen. Er gründet auf Empfehlungen der BAND e.V. und besteht seit 2001 in den Grundzügen unverändert.
Indikationskatalog für den Notarzteinsatz
/in Startseite, StatementsDer Indikationskatalog für den Notarzteinsatz dient als Handlungsempfehlung für Disponenten in Notdienstzentralen und Rettungsleitstellen. Er gründet auf Empfehlungen der BAND e.V. und besteht seit 2001 in den Grundzügen unverändert.
Zukünftige Aufgaben des Notarztes – wegweisende Aspekt aus den Nachbarländern
/in StatementsDer Vergleich mit Nachbarländern zeigt, dass auch in traditionellen
Paramedic-Systemen auf Notärzte im prähospitalen
Einsatz nicht verzichtet wird. Sie sollen bestimmte zumeist invasive
Maßnahmen auf fachärztlichem Niveau gewährleisten.
Dabei ist das Ausbildungsniveau bei den nichtärztlichen Mitarbeitern
meist höher einzuschätzen als bei uns.
Notärzte widersprechen Krankenhausschließungen
/in StatementsSowohl von der Politik (Krankenhausstrukturreform 2016) wie auch den Krankenkassen (AOK, GKV) wird der Vorwurf von Überkapazitäten von Krankenhausbette erhoben und ein Abbau vor allem durch Schließung von kleinen Häusern im ländlichen Raum gefordert. Nunmehr sollen nochmals 500 Betten geschlossen werden. Dem widersprechen die Notärzte auf Grund ihrer Erfahrung aus der Praxis.
Novellierung der Musterweiterbildungsordnung (MWBO) für die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“
/in StatementsGrundsätzlich begrüßen wir die mit dem Gesetzentwurf angestrebte sektorenübergreifende Verzahnung der Notfallversorgung, jedoch sehen wir aus rettungsdienstlicher Sicht Nachbesserungsbedarf.
Einsatz von Notärzten in Ländern mit Paramedic-System
/in StatementsIn manchen Nachbarländern mit ursprünglich Paramedic-basiertem Rettungssystem wurde in den letzten Jahrzehnten der Bedarf nach einer prähospitalen notärztlichen Kompetenz erkannt. Ausgangsbedingungen und Lösungen waren dabei durchaus unterschiedlich.
Neustrukturierung der Notfallversorgung notwendig
/in StatementsNur 22% der Notfalleinsätze mit Blaulicht sind echte Notfälle. Vielfach wird die Notrufnummer 112 bei medizinischen Bagatellfällen gewählt. Nicht nur bewusste falsche Angaben des Anrufers führen zum Notfalleinsatz, sondern schlicht Unwissen bezüglich des richtigen Ansprechpartners.
Strukturänderungen in der präklinischen Notfallmedizin
/in StatementsIn der „Standortbestimmung 2016“ analysiert die BAND e.V. die strukturelle Verfassung des Rettungsdienstes in Deutschland anhand zentraler Qualitätsaspekte. Es werden Lösungsansätze für das im Wandel begriffene Notarztsystem und die dafür notwendigen technischen und rechtlichen Aspekte aufgezeigt. Abschließend wird die konkrete Utopie eines „Notarztsystems der Zukunft“ vorgestellt.