Einsatz von Notärzten in Ländern mit Paramedic-System (Okt 2017)
Die Arbeitsgruppe Strukturfragen der BAND hat eine Übersichtsarbeit zur Rolle von Notärzten in einigen Nachbarländern erarbeitet und publiziert.
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Die Arbeitsgruppe Strukturfragen der BAND hat eine Übersichtsarbeit zur Rolle von Notärzten in einigen Nachbarländern erarbeitet und publiziert.
Nur 22% der Notfalleinsätze mit Blaulicht sind echte Notfälle. Vielfach wird die Notrufnummer 112 bei medizinischen Bagatellfällen gewählt. Nicht nur bewusste falsche Angaben des Anrufers führen zum Notfalleinsatz, sondern schlicht Unwissen bezüglich des richtigen Ansprechpartners.
Autoren aus den Wissenschaftlichen Arbeitskreisen „Notfallmedizin“ und „Zentrale Notaufnahme“ der DGAI nehmen eine kritische Prüfung und Neubewertung einer 2003 postulierten Entwicklung der präklinischen Notfallmedizin in Deuschland vor. Welche Dinge konnten weiterentwickelt und fest etabliert werden, was ist weiterhin offen, und welche Fragen zu präklinischer und klinischer Notfallversorgung der Bevölkerung werden uns in den folgenden 15 Jahren beschäftigen? Mit einem kritischen Blick zurück versucht der Beitrag, die wesentlichen und neuen Themen und offenen Fragen aufzugreifen und einen erneuten Ausblick zur „Zukunft der Notfallmedizin“ zu geben.
Der Arbeitskreis Strukturfragen der BAND e.V. hat sich zu Beginn der „Ära Notfallsanitäter“ im Jahr 2016 mit zentralen Themen der prähospitalen Notfallmedizin auseinandergesetzt und Perspektiven angedacht. Die Publikation – damals als Zukunftsperspektive gedacht – ist heute ein gutes Beispiel dafür, in welchen Zeitintervallen sich Strukturveränderungen abspielen und wie viel oder auch wie wenig sich in 10 Jahren tatsächlich verändert.
Die Arbeitsgruppe Strukturfragen der BAND hat eine Übersichtsarbeit zur Bedeutung des prähospitalen Einsatz von Notärzten aus der Sicht von europäischen Nachbarländern publiziert, in denen der Rettungsdienst traditionell auf einem Paramedic-System aufbaut.
Das Eckpunktepapier 2016, aufbauend auf dem Eckpunktepapier 2007, ist einer der wichtigsten Meilensteine in der gesundheitspolitischen Diskussion um Rahmenbedingungen und Ziele der Notfallmedizin. Das Eckpunktepapier betrachtet die gesamte Prozesskette von der Laienhilfe am Einsatzort bis zur definitiven klinischen Versorgung und zeigt evidenzbasierte Forderungen für die notfallmedizinische Planung in Politik und Administration auf. Lesen Sie die vollständige Publikation hier (PDF)
In der „Standortbestimmung 2016“ analysiert die BAND e.V. die strukturelle Verfassung des Rettungsdienstes in Deutschland anhand zentraler Qualitätsaspekte. Es werden Lösungsansätze für das im Wandel begriffene Notarztsystem und die dafür notwendigen technischen und rechtlichen Aspekte aufgezeigt. Abschließend wird die konkrete Utopie eines „Notarztsystems der Zukunft“ vorgestellt.
Nach längerer Krankheit ist unser ehemaliger Vorsitzender und langjähriges Vorstandsmitglied Prof. Dr. Heinzpeter Moecke am 26.11.2015 verstorben. Die Nachricht hat uns alle betroffen und sehr traurig gemacht. Wir haben Heinzpeter Moecke privat und beruflich immer als einen ganz besonderen Menschen erlebt, der vor allem für die Notfallmedizin in Deutschland unzählige Impulse gesetzt hat.
Die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e. V. ist am 22.10.2012 von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) e. V. in Berlin mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet worden.
Die in den letzten Jahren zunehmend häufiger werdenden Großschadensereignisse, bei denen der Rettungsdienst sich plötzlich einer größeren Zahl Verletzter oder akut Erkrankter gegenübersah, ließ die Forderung nach einem Arzt laut werden, der aufgrund seiner Fortbildung in der Lage sein sollte, den medizinischen Hilfseinsatz unterhalb der Katastrophen-Schwelle zu koordinieren und zu leiten.
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