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      • „Notarzttätigkeit rechtlich klar einordnen.“ BAND-Kommentar zur rechtlichen Einordnung des Einsatzes von Ärztinnen und Ärzten im Notarztdienst (Januar 2025)
      • „Einheitliche Sprache bei der Übergabe von Notfallpatienten.“ BAND-Statement zu strukturierten Übergabekonzepten in Rettungsdienst und Klinik (November 2024)
      • Stellungnahme an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung (November 2024)
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      • Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung zur Reform der Notfallversorgung (Juni 2024)
      • Impulse der BAND zur Verbesserung des Notarztwesens (Mai 2024)
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      • Stellungnahme der BAND zur Reform der Notfallversorgung (März 2023)
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      • DGINA und BAND schließen Kooperationsvereinbarung (Feb 2026)
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      • Bündnis Pro Rettungsdienst fordert konsequente Umsetzung der Notfall- und Rettungsdienstreform (Sep 2025)
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      • „Bündnis“ zur Akademisierung von Notfallsanitätern (April 2024)
      • Gemeinsam zum Reformerfolg – Enneker-Forum Tegernsee (November 2023)
      • AGNNW-Stellungnahme zu den Empfehlungen der Regierungskommission „Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung“ (November 2023)
      • 50 Jahre Notrufnummern 110 und 112 (September 2023)
      • Pressemitteilung: Das Bündnis Pro Rettungsdienst begrüßt die Empfehlungen der Regierungskommission zur Reform des Rettungsdienstes ausdrücklich. (September 2023)
      • Reform der Notfall- und Akutversorgung: Rettungsdienst und Finanzierung (September 2023)
      • Pressemitteilung: Bündnis Pro Rettungsdienst warnt vor Trennung der Reformen (Mai 2023)
      • Pressemitteilung BÜNDNIS PRO RETTUNGSDIENST (Dezember 2022)
      • DEMAND-Umfrage zur Demografie der aktiven Notärzt:innen in Deutschland (Sep 2022)
      • Enneker Forum Falkenstein zur Notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung 2019 & 2022 (Jul 2022)
      • Über 1.200 Notarztstandorte in Deutschland (Jun 2022)
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      • Offener Brief an die Bayerische Landesregierung (Nov 2021)
      • BBK veröffentlicht Handbuch Krankenhausalarm- und Einsatzplanung
      • Empfehlungen zum strukturierten Übergabeprozess in der Notaufnahme
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Stellungnahme der BAND zur Einrichtung von organisierten Erst-Helfer-Systemen (Berlin, 7. Februar 1998)

Bei einem organisierten Erst-Helfer-System handelt es sich nach unserer Auffassung um speziell zusätzlich ausgebildete und ausgerüstete, möglichst ständig einsatzbereite Ersthelfer, die auf Anforderung der Leistelle für den Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz bei lebensbedrohlich Verletzten/akut Erkrankten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zum Einsatz kommen. Diese Hilfeleistung ist nicht gekoppelt an die Organisation, die die Weiterversorgung und den Transport im Rahmen des Rettungsdienstes durchführt.

Aufgabe derartiger Systeme ist die Verkürzung des ‚therapiefreien Intervalls‘ bei vorhersehbarem Überschreiten der medizinischen Hilfsfristen des Rettungsdienstes, speziell in peripheren Rettungsdienstbereichen. Dennoch darf ein ‚First-Responder-System‘ niemals als Ersatz für unzureichende Kapazitäten des Rettungsdienstes angesehen werden; es kann nur additiven Charakter haben.

Aus notfallmedizinischer Sicht ist unstrittig, daß ein frühzeitiger Beginn einer qualifizierten Hilfeleistung einen Zeitgewinn im Sinne einer kontinuierlichen Versorgung darstellt. Je früher die Versorgung beginnt, desto größer wird der medizinische Nutzen sein, unabhängig von Aspekten der Betreuung aus der Sicht der Patienten.

Voraussetzung für die Mitwirkung in einem organisierten Erst-Helfer-System sind über die in einem Erste-Hilfe-Kurs hinausgehende Kenntnisse und Fähigkeiten, wie sie in dem als Anlage beigefügten Curriculum vorgeschlagen werden. Von besonderer notfallmedizinischer Bedeutung ist eine ausreichende Übung in der Durchführung der Reanimation. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten müssen jährlich in Fortbildungskursen gesichert werden, deren Umfang und Dauer sich nach der Einsatzerfahrung der Erst-Helfer-Systeme richtet.

Der Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und Erfahrungen, die über die in dem Curriculum genannten hinausgehen, ist an dieselben Bedingungen gebunden, wie sie für das Personal im Rettungsdienst gelten.

Da medizinische Leistungen am Patienten erbracht werden, bedarf es einer gesonderten medizinischen Qualitätssicherung mit Dokumentation und Kontrollen durch einen weisungsberechtigten und notfallmedizinisch qualifizierten Arzt, dem jeder Einsatz zur Beurteilung und Bewertung vorgelegt werden muß.

Bei der Einrichtung derartiger Systeme ist die anhaltende Motivation der Helfer für die Effektivität von besonderer Bedeutung. Dies setzt einerseits ein ausreichendes Einsatzaufkommen voraus, andererseits muß eine Überlastung der in der Regel ja diese Aufgabe freiwillig und zusätzlich übernehmenden Mitglieder einer Organisation vermieden werden.

Durch die Vorhaltung eines organisierten Erst-Helfer-Systems darf nicht der Eindruck entstehen, daß eine unmittelbare Hilfeleistung durch Notfallzeugen nicht mehr erforderlich sei. Vielmehr wird die Bevölkerung aufgefordert, das umfassende Angebot der Hilfsorganisationen in Kursen zum Erlernen der Erste-Hilfe-Maßnahmen und ihre Wiederholung im ‚Erste-Hilfe-Trainung‘ zu nutzen.

Curriculum für ‚First-Responder‘ 1)

U-Std.

A)

Theoretische Ausbildung

30

1. Anatomie/Physiologie
  • Herz/Kreislauf- und Gefäássystems
  • Lunge/Atmung
  • Skelettsystem/Kopf
  • Lage der Organe im Bauchraum

4

2. Basismaßnahmen der Reanimation
  • des Erwachsenen
  • des Kindes
  • erweiterte Reanimationsmaßnahmen

4

3. Leitsymptome und Maßnahmen bei
  • Störungen des Bewußtseins
  • Störungen der Atmung
  • Herz-Kreislauf-Störngen
  • gr. Wunden und Blutungen
  • Frakturen/SHT
  • eingeklemmten Personen und Mehrfachverletzten
  • verschiedenen Schockformen
  • Der Schmerz als Leitsymptom

10

4. Erkennen und Maßnahmen bei besonderen Krankheitsbildern
  • Verbrennungen, Rauch-/Reizgasinhalation
  • Elektrounfall
  • Ertrinkungsunfall
  • Vergiftungen/Verätzungen
  • Hitze-/Kälteschaden
  • Notfälle im Kindesalter (Atemnot, Fieberkrampf)
  • die überraschende Geburt

7

5. Einsatzabwicklung
  • ABC-Schema
  • Überprüfung des Patienten
  • parallele Maßahmen

1

6. Grundlagen des Rettungsdienstes
  • Organisation, Rettungskette, RettG
  • einfache med.-techn. Geräte
    (Sauerstoff-/Absauggerät, Notfall-Koffer, Trage, Lagerungshilfen, Vakuummatratze)
  • Zusammenarbeit mit anwesenden (Not-)Ärzten
    (Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen: Medikamentenapplikation, Infusion, Intubation)

4

B)

Praktische Ausbildung

40

7. Erwachsenen- und Kinder-Reanimation

8

8. Lagerungsarten/Immobilisation
  • indikationsgerechte Lagerung, Tragehilfen und Umgang mit der Trage, Immobilisationsmittel, Abnahme des Helmes

6

9. Fahrzeuge im Rettungsdienst
  • Funktion und Ausstattung, Lagerung

2

10. Praktische Übungen zur Erstversorgung (Fallbeispiele)
  • Unfälle
  • Notfälle aus dem Bereich Innere Medizin
  • sonstige Notfälle

24

Zusätzlich wird auf der Basis freiwillger Teilnahme ein Einsatzpraktikum in der Notfallrettung empfohlen.

1) weitgehend nach dem Konzept der Feuerwehr Hamburg für ‚Erstversorgungswehren‘

Inhalte

Archiv

  • Rettungsdienstliches Fachpersonal auf den Notarzteinsatzfahrzeugen (Juli 2022)28. Juli 2022 - 15:54
  • Empfehlungen der Bundesärztekammer zur Qualifikation Leitender Notarzt (01.04.2011)1. April 2011 - 22:58
  • BÄK zur ärztlichen Sichtung (2009 )24. April 2009 - 13:05
  • Positionspapier DGAI Reisensburg 200231. Oktober 2002 - 21:18
  • Regelkompetenz im novellierten RettAssG6. Juli 2002 - 21:54
  • Konsensuskonferenz zu Sichtungskategorien (2002 )1. Juli 2002 - 12:33
  • Positionspapier der BAND zu den Folgen des 11. September 200131. Oktober 2001 - 21:22
  • BÄK zur Laien-Defibrillation (2001)8. September 2001 - 15:49
  • Ärztlicher Leiter Notarztstandort (BAND-Empfehlung)28. August 2001 - 17:30
  • Leitender Notarzt BAND Resulotion zum ALRD (2001)28. August 2001 - 17:04
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Inhalt

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Geschäftsstelle der BAND e.V.
Axel-Springer-Str. 52
10969 Berlin

Tel.: (0 30) 25 89 99 86

E-Mail: geschaeftsstelle@band-online.de

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Aktuelles

  • Forum Junge Notfallmedizin 2.0 (Jul 2025)4. Januar 2026 - 18:16
  • 10-Punkte-Papier der DIVI und anderer Verbände zur Notfall-und Katastrophenversorgung (Feb 2025)28. Februar 2025 - 18:46
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  • Gemeinsame Kommentierung von BAND, BV-ÄLRD und FVLST zum aktuellen Notarztindikationskatalog (NAIK) der Bundesärztekammer (BÄK) zur Nutzung in der Leitstelle aus Anwendungssicht (Februar 2025)4. Februar 2025 - 18:00
  • Forum Junge Notfallmedizin anlässlich 40 Jahre BAND e.V. (November 2024)31. Januar 2025 - 16:58
  • Das Programm der AGSWN-Jahrestagung am 14./15. März 2025 ist online!6. Januar 2025 - 19:56
  • BAND-Statement zur einheitlichen Verwendung von strukturierten Übergabekonzepten in Rettungsdienst und Klinik (November 2024)24. November 2024 - 13:00
  • Rettungsdienst in Gefahr – Gemeinsame Stellungnahme der notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände (Juni 2026)3. Juni 2026 - 10:00
  • BAND begrüßt Reform der Notfallversorgung – warnt vor Schwächung bewährter Strukturen (Mai 2026)27. Mai 2026 - 10:00
  • 3. Forum Junge Notfallmedizin (Apr 2026)26. April 2026 - 16:01
  • Gemeinsames Positionspapier zur Rettungsdienstreform (Mrz 2026)20. März 2026 - 8:35

Veranstaltungen

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    • 12.06.26 - 13.06.26
  • pPOCUS - Ultraschall in der prähospitalen Notfallmedizin
    • 19.09.26
  • 43. Fortbildungstagung für Notfallmeidzin - gemeinsam.retten.lernen in Neu-ulm
    • 08.10.26 - 10.10.26
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    Kindernotfälle nach DIVI
    12 Juni
    12.06.26 - 13.06.26    
    ganztägig
    • agbn
    • BAND
    ORT: Fürth INFO: Fortbildungen – agbn.de | Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte
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    Veranstaltungen am 12.06.26
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